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Die US-Baumwollindustrie entwickelt ein Vertrauensprotokoll für US-Baumwolle, Nachhaltigkeits-Benchmarking und Validierung für Nachhaltigkeitsziele

Weltweit

Beim Sourcing USA Summit für Baumwolle in Scottsdale, Arizona, informierte Ted Schneider, Präsident des internationalen Baunmwollrates, die mehr als 400 Teilnehmer darüber, wie die US-Baumwollindustrie ihre Nachhaltigkeitsziele für 2025 erfüllen will. Seine Äußerungen konzentrierten sich auf die Einführung des US-Vertrauensprotokolls für Baumwolle, einem integrierten Verfahren zur Datensammlung, -messung und -verifizierung, mit dem die Herstellungspraxis von US-Baumwolle und ihre Umweltauswirkungen dokumentiert werden. Mit den Daten sollen die Fortschritte der Baumwollanbauer im Vergleich zu den Branchenzielen ermittelt und der globalen Textillieferkette weitere Zusicherungen gegeben werden, dass US-Baumwolle verantwortungsvoll angebaut wird. 

Die im vergangenen Jahr angekündigten nationalen Nachhaltigkeitsziele für US-Baumwolle lauten bis 2025 wie folgt:  
•    13 % Produktivitätssteigerung, d. h. Reduzierung der Anbaufläche pro US-Pfund Fasern (454 g); 
•    18 % Effizienzsteigerung bei der Bewässerung;
•    39 % Senkung der Treibhausgas-Emissionen;
•    15 % Energieeinsparung;
•    50 % Reduzierung des Bodenabtrages;
•    30 % Erhöhung des Bodenkohlenstoffs.

„Ich würde behaupten, dass US-Baumwolle im weltweiten Vergleich bereits mit am nachhaltigsten angebaut wird“, so Schneider. Als Beleg dafür benannte Schneider das umfassende regulatorische Umfeld der USA, den engen Bezug von US-Baumwollanbauern zu ihrem Land und ihre hohen Übernahmeraten von Techniken der Präzisionslandwirtschaft sowie die fast 40-jährige Erfolgsgeschichte bei der Umweltverbesserung.

„Wir wissen, dass US-Baumwollanbauer auch weiterhin auf neue Technologien und Verfahren zur Reduzierung der Auswirkungen und Steigerung des Ertrags setzten werden, doch die moderne Textilbranche braucht mehr als nur unser Wort“, erklärte Schneider. „Das Vertrauensprotokoll bietet zu diesem Zweck eine greifbare und transparente Momentaufnahme der Baumwoll-Anbaupraktiken in den USA und der damit verbundenen Vorteile.“

Die letzten Einzelheiten des Programms werden derzeit noch abgestimmt. Ein Pilotprogramm wird 2019 gestartet und mit dem Baumwollerntejahr 2020 vollständig implementiert. Zur quantitativen Messung wichtiger Nachhaltigkeitsmetriken werden teilnehmende Bauern Datentools wie die FieldPrint-Plattform von Field to Market nutzen. Außerdem müssen die Landwirte Checklisten zur Selbsteinschätzung bewährter Verfahren ausfüllen, die stichprobenartig einer unabhängigen Prüfung unterzogen werden. Die Online-Benutzeroberfläche und zugehörige Datenbanken werden derzeit von der in Memphis ansässigen Firma The Seam entwickelt.